Notfallunterstützungen

Ziel

Das Sozialwerk.Bund kann seinen Mitgliedern, die unverschuldet in eine wirtschaftliche Notlage geraten sind, auf Antrag eine einmalige Notfallunterstützung gewähren.

Voraussetzungen

Eine einmalige Notfallunterstützung kann gewährt werden, wenn das Mitglied seine Notlage nicht mit anderen Mitteln, insbesondere solchen der dienstlichen Fürsorge, beheben kann.

Der Antrag ist über die betreuende Vertrauensperson der Ortsstelle an die Hauptgeschäftsführung oder den Hauptvorstand zu richten.

Das Mitglied muss zum Zeitpunkt der Antragstellung mindestens seit einem Jahr Mitglied im Sozialwerk.Bund sein.

Eine wirtschaftliche Notlage wird vom Sozialwerk nicht als unverschuldet anerkannt, wenn sie auf die Verwirklichung unangemessen hoher Ansprüche, eine unzureichende Vorsorge für den Krankheitsfall oder auf unsoziales Verhalten zurückzuführen ist.

Verfahren

Im Antrag sind Art und Umfang der Notlage darzustellen und zu belegen.

Eine einmalige Notfallunterstützung kann je Antrag (Person oder Fall) bis zur Höhe von 3.000,- € bewilligt werden.

Die Notfallunterstützung kann auch als zinsloses Darlehen bewilligt werden.

Über den Antrag entscheidet der Hauptgeschäftsführer im Einvernehmen mit dem Vorsitzenden des Hauptvorstands.

Der Hauptvorstand ist über die Bewilligung zu unterrichten.

Die Vertrauenspersonen informieren und beraten die von ihnen betreuten Mitglieder in geeigneter Form über Grundsatz und Verfahren der Gewährung einer Notfallunterstützung.

 

© Sozialwerk 2006